1. Theologische Grundlegung

Christus ist unser Friede

Frieden ist schon jet­zt eine in Chris­tus geschenk­te Wirk­lichkeit. Gle­ichzeit­ig leben wir noch nicht in Frieden, son­dern in ein­er uner­lösten Welt, in der Ungerechtigkeit und Krieg gegen­wär­tig sind. Deshalb erwarten und erhof­fen wir Gottes Frieden­sre­ich, in dem alle Men­schen in Gottes Schalom, in Würde und Gerechtigkeit leben können.

Die Kirche betet um Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöp­fung. Wir rech­nen mit Gottes Han­deln und sehen uns sel­ber in die Pflicht, dafür einzuste­hen und mutige Schritte auf dem Weg des Friedens zu gehen.

Für unser Reden und Han­deln ist Gewalt­losigkeit die von Chris­tus gewiesene Option, von der her alle anderen Optio­nen zu bedenken sind.

Der Stre­it daru­ber, wie diese Gewalt­losigkeit auch beim Schutz der Näch­sten in der uner­lösten Welt gelebt wer­den kann, ist uner­lässlich, da wir durch Tun wie durch Unter­lassen schuldig wer­den. Im Ver­trauen auf Gottes Verge­bung ruft die Kirche zum Frieden.

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